Wir bedanken uns ganz herzlich für alle eingesendeten Beiträge.
Sie sind herzlich eingeladen diese Seite mit ihren Erfahrungen, Gedichten, Bildern oder Sonstigem, was sie mit uns verbindet, zu verschönern.


Hans und Magdalena Bösch, 15.03.2016

Wenn wir unser Camper packen
Faria, Faria, ho
werden wir eine Reise machen
Faria, Faria, ho
I: Fahren in die weite Welt
bleiben da wo es uns gefällt
Faria, Faria, Faria, Faria, Faria :I

Lustig ist auch ne Siwa Reise
Faria, Faria, ho
jeder geniesst sie auf seine Weise
Faria, Faria, ho
I: Portugal ist ein schöne Ziel
sehen kann man da sehr, sehr viel
Faria, Faria, Faria, Faria, Faria :I

Kommen wir wieder gesund nach Hause
Faria, Faria, ho
planen wir schon die nächste Reise
Faria, Faria, ho
I: Östreich, Schweiz und Italia
Frankreich, Spanien und Afrika
Faria, Faria, Faria, Faria, Faria :I

Melodie: Lustig ist das Zigeunerleben


Gerda und Peter Anders, 28.11.15

Gern erinnern wir uns an die Reisen mit SIWA TOURS.
Die Aufkleber am Mobil erinnern an die wunderbaren Erlebnisse, Rotwein aus der Gießkanne, Hackfleisch vom Kamel, Sandsturm in der Wüste und viele schöne Begebenheiten mit dem Siggi und seinen immer gut geplanten Touren.

Eine Anekdote haben wir persönlich in sehr guter Erinnerung.

Es war 2007 auf einer Reise nach Kroatien.
Nach einem Bootstrip, wir hatten viel Spaß, kehrten wir auf einen
Absacker in einer Taverne ein. Soweit alles in Ordnung!
Plötzlich stellte Siggi fest, sein Handy war weg.
Guter Rat war teuer! Ohne Handy quasi am Anfang der Reise, undenkbar.
Mein lieber Mann Peter, sorgte mit einem Ersatzgerät Abhilfe.
Alle wichtigen Daten wurden neu programmiert und per Schiff
ging es am nächsten Tag auf eine Insel. Siggi war glücklich, aber nicht lange.
Warum???
Die Landschaft, schroffe Felsen haben ihn wohl inspiriert, etwas übermütig
zu werden. Sprich, der immer gut gelaunte Siggi, war wohl
etwas zu schnell unterwegs...
Ein Aufschrei und er teilte uns mit, das Ersatzhandy war zwischen
die Felsen gefallen. Jetzt war Suchen angesagt, eine Ortung über
die Nummer ging nicht.
Kurz und gut, ein ganz pfiffiger Mobilist fand tatsächlich das Teil wieder.
Wie heißt es doch so schön: Ende gut, alles gut!

Ein Schokoladenhandy haben wir ihm später noch als Reservegerät geschenkt.
Mit ein paar Camperfreunden sind wir noch immer in Verbindung und schwelgen in Erinnerung  an die schönen Zeiten.
Wir wünschen dem SIWA TEAM ein gutes Jahr 2016.


Familie Jüttner

Das beschwerliche Leben eines Reiseleiters...


Georg Miletits



Werner Becher

Das Wandern war des Müllers Lust!
Von SIWA hat der nichts gewusst,
denn hätt`er SIWA TOURS gekannt
wär`er nicht so herumgerannt!


Klaus Heesche, 22.06.2011

Griechenland-Türkei-Georgien

Es zog im Süden durch die Lande
in großem Treck die SIWA-Bande.

Des Morgens schon zu früher Zeit
hielt Klaus den Tagesplan bereit.
Er musst’ die Truppe nicht erst rufen,
sie scharrten alle mit den Hufen;
denn Muezzin nach Mitternacht
hat schon früh sie wach gemacht.
Vom Minarett von früh bis spät
ruft er die Moslems zum Gebet.
Minarett an Minarett:
Türkei das reinste Nagelbrett.

Die Griechen erst, die Türken dann,
und schließlich war Georgien dran.
Geführt vom „Behrens-Klaus“ als Leiter,
der trieb beherzt die Gruppe weiter.

Für gutes Wetter auf der Tour
sorgte doch der Eine nur:
`nen kurzen Draht zum Wettergott
hat unser Hanns, einst Chefpilot.
Der Pakt, man wird es kaum bestreiten,
stammt schließlich noch aus früh’ren Zeiten.
Jetzt trank mit Efes Gerstensaft
er mit dem Petrus Bruderschaft.

Als Gäste war’n wir gern gesehen,
wir konnten oft nicht viel verstehen.
Doch viele Leute der Türkei
wünschen die EU herbei.
Als ernsten Hemmschuh spricht man da
von Frau Merkel Angela.

„Mein Leben hart, entbehrungsreich“,
das sagte uns Klaus Behrens gleich.
So mussten wir uns voll entfalten
und ihn bei guter Laune halten.
Wir mussten seinen Groll bekämpfen
und ihn mit Gerstensäften dämpfen.

An manchen Reisetages Ende
versoffen wir die Rotweinspende.
Wir SIWA-Jünger waren froh
über Klausens Weindepot.

Den Kreis beherrschte guter Ton
in freundschaftlicher Dimension.
Zum „Äußersten“ wurd’s nie gebracht,
das hat die Christa überwacht.
Christa sorgt’ als Sittenwächter
für die Trennung der Geschlechter.

Der Länder Reiz ist unermesslich,
Besichtigungen unerlässlich.
Die Spuren der Vergangenheit
erkunden wir zu jeder Zeit.

Kirchen, Klöster, Kathedralen,
wer weiß heut’ noch ihre Zahlen.
Alte Steine, alter Schutt:
Viel war heil und viel kaputt.
Sie zogen uns in ihren Bann,
manch’ Jahrtausend sah uns an.

Im Schatten älterer Gemäuer
grasten junge Wiederkäuer.
Den Staub vergangener Epochen
haben sie nicht nur gerochen.
Sie haben ihn sich einverleibt,
so dass jetzt nur die Folge bleibt:
In ihre Körper eingeschweißt
hat sich der Historien-Geist.
Ein neuer Weg Kultur-Erfahrung
ergibt sich einfach durch die Nahrung;
denn Fleischverzehr von diesen Kühen
erspart historisches Bemühen.

Doch ständig Gras wird mit der Zeit
selbst dem blödsten Rindvieh leid.
So suchte eines nur zum Spiel
`ne Liaison mit `nem Mobil.

Für Klaus-Peter war’s der Clou,
der Schmusekurs mit dieser Kuh.
Der Umgang war nicht grad charmant,
er schubst das Rindvieh in den Sand.
Es stob enttäuscht ganz schnell von dannen
und floh zerknirscht ins Feld der Tannen.

Auf Georgiens schnellen Straßen,
waren Kühe zugelassen;
aber Nummernschild und Licht
brauchten diese Tiere nicht.

So manche unerwünschte Delle
bedrohte uns’re Fahrgestelle;
denn vor uns schliefen Polizisten
auf den asphaltierten Pisten.

Ducatos zeigten Eigenschaften,
die musste mancher erst verkraften.
Denn bremst ein Schlagloch allzu hart,
verweigert er die Weiterfahrt.
Doch schließlich ist er allemal
als Biertransporter ideal.

Wasserpumpen oder Kühler,
Warnsymbole, Wärmefühler,
Lukenschaden, Scheibenloch,
Bremsdefekte noch und noch.
Hanns kämpft seit Tagen vehement,
sein Kühler ist inkontinent.
Der Krüppel-Kühler, halb zerfetzt,
wurde schließlich doch ersetzt.

Dank Ana, Guram und Tamara
war‘n wir einmal Geisterfahrer
Der Fahrstil hat uns viel gegeben,
wir mussten ihn nur überleben.

Döner, Efes, Çay und Köfte
reizten unsre Magensäfte.

Wenn wir durch fremde Länder pesen,
so trifft man manche Lebewesen.
Doch Gastfreundschaft für Bazillen
woll’n wir keinesfalls erfüllen.
Gallenwässer, Magensäfte
raubten manchem seine Kräfte.
Allzu häufig schlossen dicht
die Naturventile nicht.

Ein Modetrend auf allen Straßen,
Klaus Behrens konnte es nicht lassen:
Georgiens Männer überraschen
mit supergeilen Schwulentaschen.

Trotz Skepsis und auch Vorbehalten
konnten wir vier Songs gestalten.
Der alten Stimmen scharfes Rocken
riss die Massen von den Socken.

Georgiens Frauen höchstes Glück:
Der Mann zieht sich zum Wein zurück.
Die Frauenarbeit ist Vergnügen,
die Männer müssen sich begnügen
mit Brettspiel, Wein und derben Sprüchen
und edlen Speisen aus den Küchen.

Tamada lässt die Gläser klingen
und so manchen Toast ausbringen.


Die Frauen in der Küche schwitzen,
sie wollen nicht bei Tische sitzen.
Ein Trinkspruch aus der Runde schon
ist für sie ein reicher Lohn.

Jeder weiß bei dieser Fahrt,
dass einmal der Abschied naht.
Aus Tränensäcken fließen Schauer
des Abschiednehmens und der Trauer,
ergießen sich mit sattem Strahl
übers Betreuungspersonal.

Klaus beschert mit viel Geschick
seiner Reisegruppe Glück.
Die Reise zum Erfolg zu bringen
konnte ihm ganz leicht gelingen.

Wir danken dir aus vollem Herzen.
Du wirst den Abschied schon verschmerzen.



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