Jakobsweg Teil 2 ...

Auf dem Jakobsweg von St. Jean Pied-de-Port bis nach Santiago und ans Ende der Welt nach Cabo Fisterra

 

Reiseleiterin Sibylle in Aktion.
Der Schwarzwälder Bote veröffentlichte den untenstehenden Artikel.

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Reisebericht vom Teilnehmerehepaar Meurer:

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Immer wieder werden wir den alten Pilgergruß „Ultreia“ hören und ein freundliches „Buen Camino“ wird bei allen Menschen verstanden, denen wir auf unserem Weg durch Spanien begegnen.

Sei es mit dem Wohnmobil, auf unseren Fahrrad- oder Wanderetappen, entdecken Sie die Weite der Landschaften und die Einzigartigkeit des Jakobsweges, auch wenn Sie vielleicht nicht so gut zu Fuß sind.

Mit dem Wohnmobil fahren wir über die grünen Pyrenäen und durch die Weinanbaugebiete Navarra und La Rioja, passieren die alten Königsstädte Burgos und León und tauchen ein in das grüne galizische Bergland, bis wir ans Ziel aller Pilger kommen: Santiago de Compostela.

Reiseinfos
Gesamtkilometer: ca. 1.050 km
Tagesschnitt (13 Fahrtage) ca. 81 km


Reisedauer: 18 Tage

Fahrfreie Tage: 5 Tage


Startpunkt St. Jean Pied-de-Port
Endpunkt: Cabo Fisterra

Teilnahme ist für Wohnmobile und Wohnwagengespanne möglich. Fahrtechnisch werden durchschnittliche Anforderungen gestellt.

Für die Einreise genügt ein gültiger Personalausweis, eine Grüne Versicherungskarte, sowie ein Auslandsschutzbrief.

Gruppenreisen sind für Haustiere eher ungeeignet, da diese auf Busausflügen und im Restaurant nicht mitgenommen werden können.

 

 

Tourtermin
15.09.19 bis 02.10.19
vsl. Reiseleitung Günter und Sibylle Bossert

 

Tagesstappen:

1. Tag
Am Nachmittag (ca. 16 Uhr) Eintreffen der Teilnehmer auf dem Campingplatz.
Bei einem französischen Aperitif freuen wir uns, alle Teilnehmer begrüßen zu können.
Es werden noch Reiseunterlagen ausgeteilt und der nächste Tag in St. Jean-Pied-de-Port besprochen.
Am Abend genießen wir das Begrüßungsessen im Campingplatz-Restaurant.

2. Tag
Wir wandern oder radeln vom Campingplatz nach St. Jean-Pied-de-Port und gehen durch das Jakobustor, welches zum Weltkulturerbe zählt
und von allen Pilgern als Startpunkt der Route angesehen wird.
Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Es gibt genügend Cafes, um dem Treiben der Stadt zuzuschauen.

3. Tag
Wir fahren über den Pass nach Spanien und erreichen bald das Kloster in Roncevalles. Bei diesem Zwischenstopp kann die Klosterkirche und Anlage besichtigt werden (hier gibt es Stempel für den Pilgerpass).
Kurz vor unserem heutigen Tagesziel, in der Nähe von Puente la Reina, liegt die kleine romanische Kapelle St. Maria de Eunate.
Schon die Lage dieser Kirche beeindruckt nicht nur die vielen Pilger auf ihrem Weg.
Auf dem Campingplatz besuchen wir gemeinsam das Campingplatz-Restaurant und genießen die spanische Küche.

4. Tag
Tagesausflug nach Pamplona.
Der Bus holt uns auf dem Campingplatz ab und wir machen mit einer deutschen Reiseleiterin einen Tagesausflug nach Pamplona und besichtigen das Stadtzentrum.

5. Tag
Heute machen wir nochmals einen Busausflug mit unserer deutschsprechenden Reiseleiterin in das bekannte Rioja-Weinbaugebiet. Sie zeigt uns hier die Besonderheiten der Gegend.

6. Tag
Bei der Weiterfahrt kann man noch den kleinen Ort Puente la Reina besichtigen. Besonders beeindruckend ist dort die alte Pilgerbrücke.
In der Nähe des Städtchens Estella dürfen sich Pilger an einem Weinbrunnen laben. Auch die angrenzende Kirche lohnt, hier eine Pause einzulegen.
 
7. Tag                              
Heute machen wir einen Ruhetag.
Wer mag, begleitet uns auf einer Radtour, um die Umgebung von Navarette mit dem Fahrrad (oder auf einer kleinen Wanderung) zu erkunden.

Beeindruckend ist die im Zentrum gelegende Pfarrkirche Iglesia de la Asunción (Maria Himmelfahrt).  Auf dem Tedeón Hügel stand einst ein Castillo, von dort haben wir einen herrlichen Ausblick in das Rioja-Gebiet.
Auf dem Campingplatz bereiten wir gemeinsam abends das Salatbüffet
„à la SIWA“ zu, die Reiseleitung spendiert dazu den Wein.

8. Tag                                               
Beeindruckende Klöster können auf der Weiterfahrt über einen kleinen Umweg durch die herrlich weite Landschaft besichtigt werden.
Sei es das Kloster Yuso, als auch das Kloster Suso, welches bereits im 6. Jahrhundert erstmals erbaut wurde, versetzen den Besucher in Staunen.

9. Tag                          
Heute besichtigen wir gemeinsam die Kathedrale in Burgos.
Auf einem schönen Radweg (ca. 4 km) gelangt man per Fahrrad/per Pedes oder mit dem Bus in das Zentrum.

Nach der Besichtigung der Kathedrale kann man individuell das Zentrum mit seinen vielen typischen Tapas-Bars in den kleinen Gassen erkunden. Immer wieder laden Straßen-Cafés ein, um gemütlich das bunte Treiben auf den Plätzen zu beobachten.
Wer den Aufstieg zum Castillo nicht scheut, hat einen phänomenalen Ausblick über die Stadt.
 
10. Tag                                 
Bei der Weiterfahrt machen wir in dem kleinen Ort Castrojeriz einen Zwischenstopp. Nach einer Erfrischungspause in einem typischen Pilger-Café besteht ab hier die Möglichkeit, zum „Convento de San Antón“ zu wandern (einfach circa 4 km).
Für die „Fahrrad-Freunde“ gibt es gleich anschließend noch eine weitere Etappe bis nach Fromista (nochmals circa 25 km).
In Fromista werden die Fahrer zurück zu den Wohnmobilen gebracht.

11. Tag                          
Heute haben unsere Teilnehmer viele Möglichkeiten zur Tagesgestaltung.
-    Wer mag, kann gerne auf eigene Faust das Städtchen Sahagün erkunden.
-    Wer sich gerne Leon und seine Kathedrale anschauen möchte, kann dann den Wohnmobil-Parkplatz in Leon

     ansteuern und das Zentrum in Ruhe besichtigen.
-    Für die Radfahrer gibt es heute verschiedene Fahrradetappen auf dem Jakobsweg.

12. Tag                       
Heute machen wir eine Radtour nach Hospital de Orbigo
(Höhe 820m). Bereits 12 km nach dem Campingplatz erreichen wir die alte romanische Steinbrücke aus dem Mittelalter mit ihren 20 Bögen, sie wird von allen Fußpilgern überquert und ist auf jeden Fall sehenswert.

13. Tag
Nach knapp 30 km erreichen wir Astorga. Neben der Kathedrale steht der von Gaudi entworfene Bischofssitz, in dem jedoch niemals ein Bischof wohnte.
Zu einem gemeinsamen spanischen Essen treffen wir uns am Stadtrand in einem typischen Lokal zur Mittagszeit. Dann geht es weiter auf dem Pilgerweg bis zum Cruz de Ferro.
Am Abend treffen wir uns wieder auf dem Wohnmobilstellplatz in Ponferrada.
Die mittelalterliche Burg der Tempelritter hat auch in den Abendstunden geöffnet und kann noch besichtigt werden.

14. Tag
Früh morgens starten wir zu unserer letzten Etappe vor Santiago de Compostela.
Westlich von O Cebreiro (1300 m) erstreckt sich eine Passhöhe und gibt traumhafte Ausblicke in die Bergwelt frei.

Das Denkmal des heiligen Rochus als Pilger passieren wir kurz vor der Passhöhe „Alto do Poio (1335 m), bevor es dann kurvenreich abwärts bis Tricastela (650 m) geht. Auf diesen kleinen Straßen begegnen uns immer wieder Pilger, die diese Bergetappe über Samos und Sarria laufen.
Einen Stausee überqueren wir auf einer lang gestreckten Brücke und erreichen Portomarin, einer der niedrigsten Punkte am Jakobsweg (370 m ü.d.M.).
Unsere Wegstrecke führt uns dann durch Palas de Rei, Melide und Arzúa.
 
15. Tag                                     
Mit dem Linienbus fahren wir am Vormittag ins Zentrum. Es besteht die Möglichkeit, um 12 Uhr den Pilgergottesdienst zu besuchen.
Nach dem Gottesdienst wird ein Pilgertreffen mit anderen Pilgern angeboten, anschließend genießen wir ein 3-gängiges Pilgermenü in der Nähe der Kathedrale in einem Pilgerhotel.
Am Nachmittag haben wir viel freie Zeit zur Verfügung und können die Gassen im Zentrum erkunden.

16. Tag
Rund 85 km sind es auf dem kürzesten Weg von Santiago de Compostela westwärts bis zum Cabo Fisterra, dem sagenumwobenen Kap am „Ende der Welt“, das die galicische „Todesküste“ Costa da Morte beherrscht. Diese schroffe Felsenküste  trägt den Namen wegen der zahlreichen Schiffsunglücke, die sich hier im Laufe der Jahrhunderte ereigneten.
Wir erreichen jedoch 55 km weiter südlich das Ende unseres gemeinsamen Jakobusweges. Auf einem Campingplatz direkt am Meer gelegen, verbringen wir die letzten beiden Nächte.

17. Tag
In dem 4000 Einwohner zählenden schönsten Ort an diesem Küstenabschnitt bieten sich Spaziergänge und Radtouren rund um den Fischerhafen an. Zur Essenszeit kann man in einem der netten Fischrestaurants genüsslich speisen oder durch die schmalen Gassen hinter der Durchgangsstraße schlendern.

Unser Campingplatz liegt an einem traumhaft schönen kleinen Sandstrand.
Von hier aus kann man eine Radtour/Wanderung zum Leuchtturm am Ende der Bucht machen.
Am Abend feiern wir Abschied bei einem mehrgängigen Menü im
Campingplatz-Restaurant.

18. Tag
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen.

Wem es allerdings hier auf diesem wunderschönen Fleckchen Erde gefällt,
kann gerne diesen Aufenthalt auf dem Campingplatz verlängern.
 

Unsere Leistungen

Reiseorganisation, deutschsprachige Reisebegleitung, örtliche Reiseführer laut Programm
alle Camping- und Stellplatzgebühren,
6 x Essen,
2 x Busausflug mit deutschsprachigem Führer,
1 x Busfahrt nach Santiago,
1 x Salatbuffet mit Wein,
Besuch einer Bodega mit Verkostung,
Besichtigung rund um die Kathedrale in Santiago mit deutschsprachigem Führer,
alle Eintrittsgebühren laut Programm,

Reise- und Tourunterlagen.

Die Kosten für die von SIWA TOURS organisierten Shuttle-Bus-Rückfahrten werden von den Teilnehmern übernommen.


Achtung! Wenn Sie diese Reise in Kombination
mit der JAKOBSWEG TEIL I buchen,
erhalten Sie auf den TEIL II 5 % Rabatt.
   
Teilnehmergebühren

Reisemobil/Wohnwagen

Einzelperson
€ 1.899,--

Mit zwei Personen
€ 2.399,--

Jede weitere Person über 18 Jahre
€ 599,--

Änderungen vorbehalten

   

SIWA TOURS
Siegfried Wagner
Industriestraße 50
D-88441 Mittelbiberach
Tel. +49 (0) 73 51-1 30 23
Fax +49 (0) 73 51-1 30 25
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